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Mehr Sicherheit für Velofahrer – jetzt!

Am 21. September 2021 wurde die Planungsstudie zur Verbesserung der Velostrecken der Regionalkonferenz Bern-Mittelland öffentlich präsentiert. Seit der Bestehung unseres Vereines ist dies für uns ein sehr grosses
Anliegen. Die bestehenden Kantonsstrassen sind im Bezug auf Velosicherheit unzumutbar: Als Velofahrer*in ist man exponiert und ungeschützt dem Strassenverkehr ausgeliefert – es existieren weder separate Velowege noch ein Velostreifen. An kritischen Stellen sind Velofahrer komplett auf eine rücksichtsvolle Fahrweise der Auto- und Lastwagenfahrer*innen angwiesen (oder um es in den Worten einer Pendlerin zu sagen „Da hilft nur noch Hoffen (Beten), dass nichts Schlimmes passiert.“). So z.B. auf der Strecke gleich nach dem Kreisel der Halenbrücke hinauf zur Halensiedlung/Thalmatt oder auf der 80-er Strecke zwischen Herrenschwanden und Ortschwaben/Kirchlindach. Da der Kanton Bern für die Kantonsstrassen verantwortlich ist, können wir auf Gemeindeebene nichts erreichen. Umso erfreuter sind wir, dass der Kanton Bern die Sache nun endlich angehen will (hier auch grosser Dank an unseren Gemeinderat, der dieses Geschäft in die Regionalkonferenz gebracht hat!).

An dem öffentlichen Anlass wurden die unterschiedlichsten Verbesserungsvorschläge präsentiert: Im Fokus standen eigentlich ausschliesslich die Abschnitte rund um die Halenbrücke (also die beiden Teilstücke von der Halenbrücke nach oben : links Halenbrücke-Halen sowie rechts Halenbrücke-Herrenschwanden). Die Verbesserungsvorschläge gingen entweder in Richtung Umgehung der beiden Strecken durch eine direkte Verbindung in der Mitte nach oben – z.B. mit einer Velobrücke oben drüber oder mit einem Schräglift vom Kreisel nach oben – oder dessen Verbreiterung (Strassenverbreiterung oder Lehnenviadukt auf Stelzen neben der bestehenden Fahrbahn). Auch ein Einbahnregime für Motorfahrzeuge wurde angedacht (bei welchem eine der Strassen für die Fahrt nach Bern, die andere für die Fahrt auf’s Land genutzt werden würde). Viele der angedachten Vorschläge wären schwierig umsetzbar – sei es aus Kostengründen oder da sie keine Akzeptanz in der Bevölkerung finden würden. Trotzdem waren die präsentierten Lösungsvorschläge irgendwie erfrischend und eröffneten einem z.T. einen neuen Blick auf die Problematik.

 

Doch wie geht es weiter? Es ist noch unklar, ob der Kanton die Gelder für die Strassen in unserer Gemeinde freigibt. Auch andernorts besteht Handlungsbedarf und der Kanton muss seine Mittel priorisieren. Nun besteht bis am 25. Oktober die Möglichkeit, im Rahmen der Mitwirkung Stellung zu beziehen. Um den Kanton dazu zu bringen, die Gelder hier in unserer Gemeinde zu investieren, müssen möglichst viele Menschen/Vereine/Parteien/… bei dieser Mitwirkung mitmachen um der Sache mehr Gewicht zu verleihen!

 

–> Hier geht’s direkt zur Umfrage.

 

Falls du dich zuerst besser informieren möchtest: Auf der Seite der Regionalkonferenz findest du einen 41-seitigen Erläuterungsbericht, einen Anhang dazu mit hilfreichen grafischen Darstellungen und ein Kurzbericht zur Situation Halen. Dafür hier klicken (Website der Regionalkonferenz) und bis zum roter Kasten runterscrollen und dort bei Projekt „Korridor 4“ die gewünschten Dokumente anwählen.

Wir sind zudem daran, unsere Antwort als Verein zu erarbeiten und werden unsere Antworten als Inspiration in den kommenden Tagen hier hochladen. An zusätzlichen Inputs zu unserer Antwort sind wir natürlich auch interessiert! Kontaktiere uns hierfür per Email: info@freielindacher.ch

Hilf mit, dass die Strassen in unserer Gemeinde sicherer werden für die Velofahrenden !

 

Freie Lindacher – Grüne Freie Lindacher ?

Einerseits sind wir stolz, auf unseren seit 34 Jahren aktiven  parteiunabhängigen ortsansässigen Verein. Andererseits ist uns auch bewusst, dass unser Verein – gerade für Neuzugezogene durch seine Unabhängigkeit auch schwer einzuordnen ist. Liegt es daran, dass in unserer Gemeinde – die eigentlich erstaulich zukunftsorientiert und grün stimmt – kaum grüne Stimmen auf Gemeindeebene aktiv sind? Und wenn ja, würde eine Zusammenarbeit mit den Grünen des Kanton Berns uns helfen, mehr Menschen für unsere Anliegen anzusprechen und zu begeistern? Nachdem wir diese Fragen mehrmals im Vorstand diskutiert haben, ist die Idee entstanden, dass wir uns als freielindacher vorerst mal versuchsweise den Grünen anschliessen wollen. Doch, wie seht ihr das? Begrüsst ihr diesen Schritt in Richtung Grün oder findet ihr unsere Parteiunabhängigkeit wertvoll und unveräusserlich? Bevor wir eine Entscheidung fällen, möchten wir diesen Schritt mit möglichst vielen unserer Mitgliedern diskutieren, weshalb wir eine schriftliche Umfrage gestartet haben.

Bericht aus der Oberstufenkommission

 Seit nun 2 Jahren sitzt unser Vorstandsmitglied Daniel Y. Meyer in der Oberstufenkommission (OSK). Vielleicht könnte man sagen, dass in dieser Zeit  mehr passiert als in all den Jahren zuvor…

Nachdem Wohlen den beiderseits als nicht mehr zeitgemäss empfundenen Verband gekündigt hat, obliegt es nun der OSK, die weiteren Schritte und die eigene Auflösung in die Hand zu nehmen. In erster Linie garantiert die OSK den wegen Corona erschwerten Betrieb und die Überführung in ein Sitzgemeinde-Modell reibungslos und ohne jeden Qualitätsverlust umzusetzen. Kurzfristig wurden Stimmen aus SVP/FDP laut, welche eine eigene (Mikro)-Oberstufe in Kirchlindach/Herrenschwanden für die richtige Lösung hielten. In der Abstimmung vom März 2021 hat sich aber – dank eines auch von uns (FL)  getragenen, überparteilichen Komitees – eine Zustimmung von 85% (!) für den weiteren Verbleib unserer Oberstufen-SUS in Uettligen ausgeprochen. Ein starkes Zeichen!

Letztlich geht es nun noch um die Veräusserung der gemeinsamen Immobilien (Schulhaus) an die Gemeinde Wohlen. Die Kommission strebt an, die Wertfestlegung möglichst weit vor Ablauf des Vertrages im Juni 2022 vorzulegen. Eine unabhängige, externe Firma wird noch in diesem Sommer eine verbindliche Schätzung einbringen.

Dieser Prozess (federführend die OSK / Ressort Auflösung) ist erschwert durch den Umstand, dass die vorgängig gemachten Schätzungen beider Gemeinden um zweistellige Millionenbeträge auseinander liegen. Schritte für eine Annäherung und Schlichtung sind von beiden Seiten in diesem August geplant.

Bild von StockSnap auf Pixabay 

5G Antenne mitten im Dorf ?

 

 

Klar nutzen wir oft und gerne moderne Technologien aber ist eine 5G Antenne mitten im Dorf wirklich nötig? Einerseits haben wir Bedenken aufgrund des Ortsbildes andererseits finden wir eine Antenne so nahe des Wohngebietes und der Schule bedenklich aufgrund der nicht abschliessend geklärten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Dank dem bereits langjährigen Bestehen unseres Vereines haben wir ein Einspracherecht bei Baupublikationen in unserer Gemeinde, davon haben wir nun in diesem Falle Gebrauch gemacht und uns gegen die Antenne mitten im Dorf gewehrt. Das Verfahren ist noch hängig, aber wir sind guter Dinge, dass unsere Einsprache aufgrunde solider Argumentation aber auch aufgrunde breiter Unterstützung durchkommen wird.

Bild von Ria Sopala auf Pixabay

 

Nun sogar zwei KITAs in Kirchlindach!

Wir hatten uns in der Vergangenheit dafür stark gemacht, dass unserer Gemeinde sich für eine eigene  KITA einsetzt. Umso mehr freut es uns nun, dass nun gleich zwei KITAs die bestehende Angebotslücke schliessen werden. Einerseits die Kitalindach, welche am 1. September 2021 im Südhang in Kirchlindach eröffnete und andererseits die KITA Wombat, welche im August 2021 in der Aarematte in Herrenschwanden einen neuen Ableger eröffnet hat.

Bild: Enrico Krumbiegel

Unsere Gemeinde braucht eine KITA!

In den meisten umliegenden Gemeinden gibt es eine KITA, nur in unserer Gemeinde klafft eine Angebotslücke. Eltern, die hier wohnen und berufstätig sind, suchen für ihre Kleinkinder ein Angebot in der Stadt, bekommen dort aber keine Beiträge.

Das wollen wir ändern! Gemeindsliegenschaften sind mittlerweilen  rar und Neubauten kosten viel, da ist das freiwerdende Schulhaus in Herrenschwanden eine einmalige Chance, die wir unbedingt packen wollen. Deshalb fordern wir, dass dort die erste KITA unserer Gemeinde einquartiert wird.

Für ein offenes und schönes Heimeli

Das Heimeli ist eine einmalige Badi, ein richtiger Geheimtipp! Sie ist klein, fein und alle geniessen gratis Eintritt. Auch sonst gibt es keine Konsummöglichkeiten, was so manche Eltern erfreut, da das Zwängeln um die Glacé entfällt… Die Badi ist sehr überschaubar – man kann seine Kinder also ziehen lassen und hat trotzdem alles im Griff. Wohl gerade deshalb ist die Zahl deren, welche hier schwimmen gelernt haben sehr gross!
Doch die Sanierung der gut 60 jährigen Badi kostet halt auch etwas und deshalb stellte sich unserer Gemeinde die Grundsatzfrage: Wollen wir, dass das Heimeli weiterhin noch Freude bereitet? Für uns ein klares JA! Deshalb haben wir uns stark engagiert für den Erhalt der Badi – zusammen mit anderen gleichgesinnten in der überparteilichen Interessengemeinschaft. Für uns eines der Highlights was das Konzert in der Badi…

Es hat uns enorm gefreut, dass wir so viele Leute für die Gemeindeversammlung motivieren konnten (über 250 Leute nahmen teil- – die Turnhalle Herrenschwanden konnte die Leute kaum schlucken – und nochmehr hat uns das klare „JA“ zum Heimeli gefreut!
Danke euch allen!

Sichere Velowege für unsere Gemeinde

Velofahrende und Automobilisten kennen die notorische Schwachstellen an der Uettligenstrasse (Halenbrücke bis Thalmatt), sowie die Bernstrasse (insb. bergseits bis zur Herrenschwandenhöhe). Das hohe Verkehrsaufkommen, die hohen Geschwindigkeiten und der knappe Platz für Velofahrende führen dazu, dass diese um ihre eigene Sicherheit bangen müssen. Der Handlungsbedarf ist auch auf Stufe Kanton erkannt worden und im Richtplan sind Verbesserungen angedacht. Bei der Umsetzung hingegen hapert es. Überall wird nun infolge des Sparauftrages des Grossen Rates gespart. Doch während im erstgenannte Abschnitt Verbesserungen auf die lange Bank geschoben werden, so wurde bei der Strassenrenovation der Bernstrasse die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Die konkrete Forderung der Freien Lindacher einen durchgehenden Velostreifen bergseits zu erstellen, konnte zwar nicht umgesetzt werden. Aber immer hin konnte erreicht werden, dass ausserorts aufgemalte gelbe Velosymbole bergwärts künftig Autofahrer an Velofahrende auf der Fahrbahn erinnern. Die Freien Lindacher hoffen, dass dadurch das Bewusstsein geschärft und das Gefahrenpotential etwas entschärft werden kann. Für uns jedoch klar, dass weiterhin Druck gemacht werden muss, damit in Zukunft bauliche Massnahmen für Velofahrende realisiert werden. Hierbei sind wir auch auf deine Unterstützung angewiesen!